COPD belastet den Alltag - Atem und Kraft reichen bei vielen Patienten kaum für die einfachsten Tätigkeiten. Depressionen sind daher keine Seltenheit. „Depressive Verstimmungen“ sind aber von einer echten Erkrankung zu unterscheiden.

Depressive Verstimmungen

Sie treffen (fast) alle Menschen dann und wann. Ausgelöst durch triste Lebensumstände wie Erfolglosigkeit oder Niedergeschlagenheit, durch Schmerz, Leid und Trauer. Sie gehen meist vorüber. Auch Bewegungsmangel kann mit einer depressiven Verstimmung einhergehen.

Echte Depressionen

Sie sind durch einen enormen Leidensdruck gekennzeichnet. Wer daran erkrankt kann sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien und bedarf einer medizinisch-psychologischen Behandlung.

Folgen einer Depression

Eine Depression erhöht das gesundheitliche Risiko, denn auch das psychische Befinden nimmt Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit. Somit werden Depressionen meist von häufigeren Aufenthalten im Krankenhaus und einer höheren Sterblichkeit begleitet. Angstgefühle und depressive Zustände der Patienten wirken sich sogar stärker auf den individuellen Faktor „Lebensqualität“ aus, als der jeweilige Schweregrad der COPD.

Eine Depression muss behandelt werden!

In der Behandlung der Depression liegt also auch ein wichtiger Ansatz für eine deutlich spürbare Verbesserung der Lebensqualität. Gegen Depressionen kann und muss man etwas unternehmen und braucht ärztliche Hilfe.

Therapie

Ziel der psychotherapeutischen Behandlung ist es, die Betroffenen in die Lage zu versetzen, die Krankheit COPD anzunehmen und nicht den Lebensmut angesichts dieser schweren Aufgabe zu verlieren. Wenn die/der PatientIn diesen Weg geht, hat auch ihr/sein Leben mit COPD stark an Qualität gewonnen!

Bei einer schweren Depression sind in vielen Fällen Antidepressiva hilfreich.