Körperhaltungen, die das Atmen erleichtern

Kutschersitz

Durch das Vorbeugen des Oberkörpers und die Dehnung des Brustkorbs vergrößert sich die Atemfläche in der Lunge. Diese Haltung unterstützt tiefes Durchatmen.

 

Geländerstütze

Oberkörper vorbeugen, mit gestreckten Armen auf ein Geländer stützen. Oberkörper bleibt gerade, Bauch entspannen.

 

Schülersitz

Verkehrt auf den Sessel setzen. Unterarme auf die Lehne legen und den Kopf auf die Arme.

 

Fersensitz

Im Kniestand die Handflächen auf die Oberschenkel legen und die Arme leicht beugen. Mit geradem Rücken nach vorne beugen und den Bauch entspannen.

 

Sportlerstellung

Oberkörper leicht nach vorne beugen, Hände vor dem Kopf verschränken und gerade stehend an die Wand lehnen.

 

Gehen und Treppensteigen

Die verschiedenen Atemtechniken werden gezielt bei solch konkreten Belastungssituationen wie Gehen und Treppensteigen eingeübt. Dieses Training mit  einem erfahrenen Therapeuten mobilisiert oft auch schwer kranke Patienten.

Richtig Ausatmen

Die chronische Verengung der Atemwege behindert das Ausatmen – die Luft bleibt sozusagen „stecken“ und kann nicht mehr vollständig ausgeatmet werden. Mit dem nächsten Atemzug gelangt zu wenig frische, sauerstoffreiche Luft in die Lunge - es entsteht Atemnot. Zunächst nur bei Belastung, später auch im Ruhezustand.

Um dies zu vermeiden, muss man sich auf die Atmung - und hier besonders auf das Ausatmen - konzentrieren und die Bewegungsabläufe daran anpassen.

Die „Schrittmacherkontrolle“ verhindert Atemnot!

Der Patient macht einen Schritt und atmet dabei ein; dann macht er vier bis sechs Schritte und atmet dabei aus. Man konzentriert sich auf die Atmung, atmet vollständig aus, ohne zu pressen. So lassen sich auch längere Strecken ohne Atemprobleme bewältigen.

Ausatmen mit der Lippenbremse

Es ist wichtig, die Lungen ausreichend zu leeren, bevor Sie wieder frische, sauerstoffreiche Luft einatmen. Einatmen geht automatisch, beim Ausatmen sorgt die sog. “Lippenbremse“ für die kontrollierte Entleerung der Lunge und verhindert das Zusammenfallen der kleinen Luftwege.

Lassen Sie die Lippen aufeinander, leicht die Backen aufblähen und die Luft unangestrengt hinaus blasen. Lassen Sie sich genug Zeit, um wirklich ganz ausatmen zu können. Bei starker Atemnot legen Sie die Hand leicht vor den Mund und atmen gegen den Widerstand.

Bauchatmung

Brustatmung