Gut geeignet sind Sportarten, bei denen die Atmung gleichmäßig belastet wird und keine plötzlichen Belastungsspitzen auftreten. Weniger bzw. schlecht geeignet sind Sportarten, bei denen es zur Pressatmung kommen kann.

Bei COPD der leichteren Stufen A oder B ist die Auswahl einer geeigneten Sportart recht einfach. Bei ausreichender Lungenkapazität können diese Patienten auch an populären Breitensportarten wie Fußball, Basketball und Handball teilnehmen. Allerdings sollten auch Patienten mit leichter COPD keinesfalls Sportarten ausführen, bei denen die Lunge zu stark beansprucht wird (z. B. Apnoetauchen).


Bei schwerer COPD können nur noch bestimmte Sportarten ausgeführt werden, bei denen der Sauerstoffverbrauch nicht unkontrollierbar in die Höhe schnellt. Bei sehr schwerer COPD ist die Auswahl noch mehr beschränkt. Es gibt dann nur noch sehr wenige geeignete Sportarten. In Frage kommt  leichtes Krafttraining im Sitzen, leichtes Training mit einem Heimtrainer (z.B. Minitrainer) oder mit sog. Thera - Bändern.

Bei der Entscheidung ist besonders darauf zu achten, dass sich die Sportart gut in die jeweiligen Lebensumstände integrieren lässt. In jedem Fall sollen die sportlichen Aktivitäten auch Spaß und Freude machen! Nicht zuletzt: richten Sie bei den sportlichen Aktivitäten besonders Augenmerk auf Ihre Atmung! Egal was Sie machen, achten Sie auf eine geeignete Atemtechnik: Gezielte Maßnahmen für besseres Atmen

Sprechen Sie in jedem Fall vor Beginn eines sportlichen Trainings mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Gut geeignete Sportarten mit schwächeren Trainingseffekt

  • Bogenschiessen
  • Bowling
  • Croquet
  • Curling
  • Kegeln
  • Schießsport
  • Tischfussball
  • Tischtennis

Gut geeignete Sportarten mit stärkerem Trainingseffekt

  • Laufen
  • Radfahren
  • Nordic Walking
  • Rudern
  • Schwimmen
  • Gymnastik
  • Tanzen
  • Flossenschwimmen
  • Geocaching
  • Thai Chi
  • Wandern
  • Wassergymnastik
  • Yoga