Der erblich bedingte Mangel an einem bestimmten Eiweiß kann die Entstehung einer COPD begünstigen. („Alpha-1-Antitrypsin-Mangel“). Kommen noch andere Risikofaktoren dazu wie z. B. Rauchen, Luftverschmutzung oder Feinstaub, dann ist ein schnelles Fortschreiten der Krankheit programmiert.
Menschen mit familiärer Belastung sind – bei gleicher Ausgangslage – stärker gefährdet, an COPD zu erkranken.

 

 

Meine Vorsorge bei erhöhtem Risiko durch erbliche Vorbelastung

  • Die wichtigste Maßnahme: Mit dem Rauchen aufhören!
    Mit steigendem Alter tritt ein natürlicher Abfall der Lungenfunktion auf. Bei Rauchern aber  wesentlich drastischer, besonders bei Frauen!
  • Bewegen Sie sich!
    Regelmäßige Bewegung sollte unbedingt Teil der Therapie sein. Vor allem im Anfangsstadium brauchen COPD - Patienten keine Schonung, sondern Bewegung. Leichtes Gehtraining und jede Art von Ausdauertraining verbessern die Lebensqualität und steigern die Belastbarkeit.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung, kontrollieren Sie Ihr Gewicht!
    Bei COPD tritt oft ein ungewollter Gewichtsverlust auf. Eine Gewichtsveränderung ohne bewusste Umstellung Ihrer Lebensweise von mehr als zwei Kilogramm innerhalb von sechs Monaten sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

Mehr dazu im Kapitel: Lebensqualität