Risiko Chronischer Sauerstoffmangel

Wenn durch die Lunge zu wenig Sauerstoff aufgenommen wird, versucht der Körper dies auszugleichen. Das Herz pumpt öfter, die Zahl der roten Blutkörperchen wird erhöht. Ihr Lungenfacharzt misst die Sauerstoffsättigung im Blut mittels Pulsoxymetrie (bitte ein Foto aus dem Internet eines Pulsoxymeters dazu). Bei konkretem Verdacht auf Sauerstoffmangel im Blut können auch Blutgase aus dem Ohrläppchen oder der Speichenschlagader am Handgelenk gewonnen werden. Sauerstoffmangel im Blut kann in Ruhe, aber auch nur unter Belastung oder im Schlaf auftreten. Mittels Langzeitsauerstofftherapie kann dieses gefährliche Problem behoben werden.

Kennzeichen für chronischen Sauerstoffmangel

  • Die höhere Frequenz und das durch mehr rote Blutkörperchen verdickte Blut bedeuten auch mehr Anstrengung für Ihr Herz.
  • Der Sauerstoffmangel verengt die Gefäße um die Lungenbläschen. Der Lungendruck steigt und dies führt zu einer weiteren Belastung des Herzens.
  • Durch ständigen Sauerstoffmangel wird das Herz bei COPD - Patienten chronisch überlastet. Ein Risiko, das leider oft übersehen wird - aber bei COPD die häufigste Todesursache ist.
  • Sauerstoffmangel stört die Funktion des Gehirns. Schlechte Konzentration, Merkschwäche und Kopfschmerzen sind häufige Folgen.